Frühe Aussaat mit Hilfe einer LED-Pflanzenlampe

Da ich das Aussäen meiner Tomaten spätestens ab Januar gar nicht mehr abwarten kann, habe ich mir im Frühjahr 2016 eine LED-Pflanzenlampe gegönnt. Ein weitere Grund: meine Fensterbänke sind a) zu kühl, b) zu klein und/oder c) zu schattig. Außerdem habe ich ja auch noch 2 sehr neugierige Katzen, die mir das bloße „Vor die Balkontür stellen“ unmöglich machen. Zusammen mit unserer Fußbodenheizung wäre das eigentlich ein idealer Platz. Tja, blöd.

Als Fassung diente mir eine Tischlampe mit Klemme und flexiblem Schaft. Leider stellte sich die Montage als sehr unpraktisch heraus, denn wir haben leider keinen geeigneten Ort für die Aufstellung der Aussaatschale plus Lampe. Da hätte ich vorher mal messen sollen. Die Keimung klappte noch ganz gut und die Sprösslinge haben dann am Ende des Tages noch 2-3 Stunden Lampenlicht bekommen. Besonders gefördert hat es das Wachstum allerdings nicht. Vielleicht war es aber auch allgemein zu dunkel, denn Frühling und Frühsommer waren leider sehr verregnet.

Ich konnte erst kurz vor meinem Geburtstag, Ende Mai, die ersten Pflanzen aussetzen und viele erschienen mir selbst da noch recht klein. Immerhin waren sie alle kräftig und gesund, sodass ich auch reichlich an die Verwandtschaft abgeben konnte. 2015 konnte ich jedoch schon Anfang/Mitte Mai komplett ins Freie, da war einfach besseres (und vor allem trockeneres!) Wetter.

Im nächsten Jahr gibt es dann einen neuen Versuch mit der Lampe und hoffentlich habe ich über Winter Zeit, mir einen geeigneten Stand zu bauen.

Tomaten 2015 – Aussaat

Ende Januar habe ich die Samen für meine diesjährigen Tomaten bei Melanie Garber (lilatomate) bestellt. Außerdem habe ich mich noch für zwei Sorten Auberginen entschieden, weil ich diese Standard-Supermarkt-Aubergine nicht mag, aber in China ganz köstliche Auberginengerichte gekostet habe. WP_20150307_15_51_04_Pro WP_20150307_15_51_32_ProFür den Start habWP_20150307_15_49_58_Proe ich mir einen Sack Anzuchterde besorgt. Die Behälter habe ich aus Resten zusammengetragen: Torfbecher, Torf-Queller und für den Rest einmal Eierbecher. Das ganze in einer Aufzuchtschale, Deckel drauf und an einen warmen, hellen Ort stellen.

 

Für die Beschriftung habe ich dieses Jahr Wäscheklammern aus Holz hergenommen, mit Edding beschriftet und an meine Becherchen geklebt. Wie lange das am Ende hält, wird sich noch zeigen, aber auf Plastikschilder wollte ich einWP_20150307_16_21_49_Profach verzichten. Und bei jedem Umtopfen die Töpfe neu beschriften kommt auch kaum in Frage. Letztes Jahr habe ich Papierschilder mit Paketband an die Pflanzen gehängt, was sich aber nach einer Weile auch als eher unpraktisch herausstellte. Zum einen hat der Regen ziemlich schnell die Schrift abgewaschen, zum anderen musste ich die Schlaufen immer weiter mit nach oben zupfen, damit diese nicht irgendwann in der Erde verschwunden sind (das Ergebnis von Regen und Schwerkraft) – und das führte zwangsläufig zum ständigen Erneuern der Schlaufen, da die Tomaten ja auch unheimlich wachsen…